Bildung als Perspektive aus der Armut

Neben seinem hervorragenden musikalischen Können leistet der Trierer Frauenchor „Polyhymnia“ mit einer großzügigen Spende an den Verein „ELIMU – Bildung in Ostafrika e.V.“ nun auch einen aktiven Beitrag, um in Armut lebenden Jugendlichen in Afrika einen Zugang zu Bildung und Zukunftsperspektiven zu geben.

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Die Ausstellung „Armut – Perspektiven in Kunst und Gesellschaft“ des SFB 600 der Universität Trier zeigt eindrucksvoll verschiedenste Facetten von Armut in unterschiedlichen Jahrhunderten und verschiedenen sozialen Kontexten. Dass Armut aber nicht nur ein Thema für (Kunst-)Historiker, sondern aktuell eines der vordringlichsten Herausforderungen der Menschheit ist, darauf machten der Frauenchor „Polyhymnia“, der Männerchor Quirrenbach, der Jugendchor des Friedrich-Spee-Gymnasiums sowie ein Projektchor gemeinsam mit der Aufführung des „Poverty Requiems“ am 16.04.2011 unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Klaus Jensen aufmerksam. Der Grundgedanke jenes musikalischen Meisterwerks der Komponisten Peter Maissan und Sylvia Borren ist es, auf die von den Vereinten Nationen ausgerufenen Millennium Development Goals (MDG) aufmerksam zu machen, welche das Ziel verfolgen, die weltweite Armut bis 2015 zu halbieren.

Den Sängerinnen von Polyhymnia und ihrer Chorleiterin Elisabeth Muß war es ein Anliegen, die Botschaft der MDGs nicht nur musikalisch zu verbreiten, sondern durch eine Spendensammlung im Rahmen des Konzerts auch einen konkreten Beitrag zur Armutsreduzierung zu leisten. So konnte die stolze Summe von 2700,00 Euro an den Trierer Verein „ELIMU – Bildung in Ostafrika e.V.“ übergeben werden. Der Verein wird damit ein Berufsschulprojekt in Kenia unterstützen, „denn gerade im Zugang zu adäquaten Bildungsangeboten liegt die beste Chance, einen Weg aus der Armut zu finden“, so der ELIMU-Vorsitzende Andreas Eberth.