Ausstellung – Leben in den Slums


 
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Wanderausstellung
LEBEN IN DEN SLUMS VON NAIROBI –
Lebensentwürfe in einer anderen Welt

Nairobi hat etwa 200 verschiedene Slums. Dort leben etwa 60% der Menschen. Das sind insgesamt ungefähr 1,7 Millionen der 3,4 Millionen Einwohner Nairobis. Auf nur 5% der Stadtfläche leben sie in menschenunwürdigen improvisierten Behausungen. Eine unvorstell-bare Dichte. Bei allen Slums handelt es sich um illegale Siedlungen, die nicht einmal auf den Stadtplänen der Stadt Nairobi eingezeichnet sind. Dennoch bezahlen die Bewohner teilweise Mietsummen, die ihr Einkommen weit übersteigen, weshalb die Wellblechhütten chronisch überbelegt sind. Die Regierung hat bisher noch keine überzeugende Strategie zur Bekämp-fung dieser weiter anwachsenden Slumbevölkerung gefunden, geschweige denn, sich dies als politisches Ziel gesetzt. Slums bergen einen unkontrollierbaren sozialen Brennstoff, der zur Explosion führen kann – wenn nichts Entscheidendes getan wird. Von staatlicher Seite wurde bis dato lediglich ein – in Kooperation mit UN-Habitat – gestartetes Slumsanierungs-projekt „KENSUP“ in einem Teil von Kibera (dem größten Slum Kenias) durchgeführt. Aller-dings mit nur sehr dürftigem Erfolg! Es bleibt also noch sehr viel zu tun, der Slumbevölke-rung langfristig eine Zukunftsperspektive zu verschaffen. Sicherlich eine Aufgabe, die viel Durchhaltevermögen und Kreativität erfordert.

Die Wanderausstellung stellt Ihnen 8 verschiedene Facetten das Leben in den Slums vor. Die gezeigten Bilder wurden im Laufe von zahlreichen Projekten der Universität Trier vor Ort von unterschiedlichen Fotographen in Kibera geschossen. Hierbei handelt es sich um auf A3 gedruckte Farbfotos mit themenspezifischen Rahmen (Tonpapier). Zur Befestigung werden Pinnwände (o.Ä.) benötigt.

Themenbereiche Anzahl Bilder
Lebensraum – Wenig Platz für viele Menschen 5
Alltägliches Leben in den Slums von Nairobi 11
Wasser – ein teures Gut! 9
Das Monster Müll scheint unbesiegbar zu sein… 5
„Kinder, Kinder, Kinder,…“ – wie sieht ihre Zukunft aus? 14
„Income Generating Activities“ mit Kreativität und Vielfalt gegen die Armut 13
Bildung für alle? 12
Hoffen auf einen Politikwandel im Land 10
Gesamt 79

„ELIMU“ ist Kiswahili und bedeutet „Bildung“. Ziel unseres Vereines ist es, Kindern und Ju-gendlichen in Ostafrika einen Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Wir unterstützen verschie-dene Schul- und Jugendprojekte in Kenia und Tansania finanziell und ideell. Mit der Wan-derausstellung möchten wir auf die Situation in Ostafrika aufmerksam und diese einem brei-teren Publikum zugänglich machen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfü-gung. Gerne finden Sie auch weitere Informationen auf unserer Homepage.

Andreas Eberth
1. Vorsitzender
eberth@elimu-ev.org
Michael Groß
Webmaster, Medien, Fundraising
gross@elimu-ev.org

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